THEATER THIKWA UND THIKWA-WERKSTATT FÜR THEATER UND KUNST
 
TANZABEND 4 – Identität ist sowieso Quatsch
Thikwas erfolgreicher „Tanzabend” geht in die vierte Runde!
Foto: David Baltzer/bildbuehne.de

Identität beschäftigt das Thikwa-Ensemble gemeinsam mit Choreografin Juli Reinartz und Choreograf Martin Nachbar im Tanzabend 4.
Bei Juli Reinartz geht es um Technoidentitäten. Wir sind Körpermaschinen und nichts an uns ist natürlich. Soll Technologie unsere Körper eigentlich perfektionieren oder sie weiter ausdifferenzieren? Vielleicht können wir füreinander die Technologie sein, die unsere Körper mit dem ausstattet, was sie brauchen. Dabei wird untersucht, was Affinität bedeutet: Kollektivität jenseits von Vertrautheit. Denn wir kennen uns nicht, nicht mal uns selbst. Was brauchen wir überhaupt? … really really soft Sci-Fi.
Traum- oder erträumte Identitäten stehen im Zentrum der Arbeit von Martin Nachbar. Wer wäre ich gerne? Jemand echtes, aber vielleicht auch eine ganz neue Figur oder gar eine neue Spezies? Es wird eine Art Spiel – oder eine Party mit Diskokugel und Kostümen zum Verkleiden. Nicht als Flucht vor der Realität gemeint, sondern als Erweiterung, als Möglichkeit, sich neu zu denken, zu fühlen, zu bewegen. Auch als eine potentiell politische Praxis.

In der Reihe „Tanzabend” stellt Theater Thikwa jeweils zwei Tanzskizzen vor. Der offene, spielerische Titel ist Programm. Unter einem Motto, aber ohne genaue Themenvorgabe treffen Choreograf*innen und Tänzer*innen der Berliner und internationalen Szene auf Thikwa-Performer: Begegnungen der ganz besonderen Art.

Tanzabend 4 – identity is nonsense anyway
Aspects of identity are central to Thikwa’s latest collaboration with choreographers Juli Reinartz and Martin Nachbar.
Technological identities are being addressed in Juli Reinartz’ choreography. As we are body-machines, nothing about us is natural. What role does technology play: to perfect or differentiate our bodies? Maybe we can be the kind of technology for each other, that is required to equip our bodies. In this process it is possible to investigate what affinity means: collectivity beyond familiarity. Because we do not know each other, we do not even know ourselves. What do we actually need? … really really soft sci-fi. Martin Nachbar’s choreography focuses on dreams and imagined identities. Who do I want to be: someone real, another character or even a new species? Searching for identities with disco balls and costumes - not to escape from reality but as a way of extension, to re-think, re-feel or re-budge yourself. Potentially a new political practice.
Suitable for international audience.

Von und mit: Addas Ahmad, Tiana Hemlock-Yensen, Konstantin Langenick, Anne-Sophie Mosch, Hilarius Urban | Choreografie: Juli Reinartz + Von und mit: Felix Brünig, Deniz Dogan, Katharina Maasberg, Sammy Serag, Christian Wollert | Choreografie: Martin Nachbar | Musik: Boris Hauf || Bühne: Isolde Wittke | Kostüme: Pablo Alarcón | Lichtdesign: Katri Kuusimäki

 

Fotos: David Baltzer/bildbuehne.de

 



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